Das Bild der Gemeinde wird vorwiegend durch zweigeschossige Wohnhäuser geprägt. Neben dem jahrhundert alten Dorfzentrum um den Schenkplatz, erfolgte ab 1870 die Bebauung des heute sogenannten Totendorfes, um 1880 dehnte sich das Dorf westlich der Hauptstraße aus, mit der Bebauung des "Voigtsplanes". In den 20er Jahren erbaute man die aus Doppel-Einfamilienhäusern bestehende Siedlung mit 96 größeren und kleineren Einfamilien-Holzhäusern, die mit ihren offenen und parkähnlich begrünten Grundstücken Vorbild modernen Wohnens wurden. Im Rahmen der Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft (AWG) entstand in den 50er Jahren eine Anzahl mehrgeschossiger Wohnblocks auf der Lehbreite. 90 Sozialwohnungen kamen 1994 - 1995 dazu. Vier Baufelder stehen noch für Investoren bereit.

In den 80er Jahren schließlich wurden die Wohnblöcke in der Bolzeschachtstraße errichtet. In den 70er und 80er Jahren erfolgte im Bereich des Bad-Anna-Weges sowie der Invalidenhalde eine umfangreiche Bebauung mit Eigenheimen, teils in Einzelhaus-, teils in Reihenhausausführung. 1995 wurde der erste Bauabschnitt für 16 moderne Eigenheime am Hirschwinkel erschlossen.
Im zweiten und dritten Bauabschnitt könnten noch 90 Eigenheime dazukommen, hierzu sucht die Gemeinde Helbra noch einen geeigneten Bauträger.
Auch an unsere Senioren wurde gedacht, und im Jahre 91 - 94 das Alten- und Pflegeheim umgebaut und somit auf einen modernen Stand gebracht.